Vorlesung über "Theoretische Informatik"
Nichts ist praktischer als eine gute Theorie! Zwar sind im Gegensatz zu anderen Zweigen der
Informatik die Anwendungen der Ergebnisse der Theoretischen Informatik nicht immer direkt
zu sehen, aber dennoch sind sie von großer Bedeutung. Können wir zum Beispiel beweisen, dass
es bestimmte für die Praxis wünschenswerte Werkzeuge oder Algorithmen nicht geben kann,
so kann die hoffnungslose Arbeit an diesen Werkzeugen oder Algorithmen eingestellt werden
und stattdessen die Suche nach bestmöglichen Auswegen begonnen werden. Umgekehrt sind
positive Resultate, e. g. Existenzaussagen oder Algorithmen mit exponentieller Laufzeit, nicht
automatisch anwendungsorientiert.
Die Vorlesung beinhaltet eine Einführung in die zentralen Gebiete der Theoretischen Informatik.
Neben den klassischen Gebieten (z.B. Formale Sprachen, Automatentheorie, Berechenbarkeit
und Komplexität) werden auch modernere Gebiete (z.B. approximierende Algorithmen,
randomisierte Algorithmen, Kryptografie) behandelt. Die Vorlesung folgt nicht dem klassischen
"Definition-Satz-Beweis"-Stil und probiert, diese Thematik aus algorithmenorientierter Sichtweise
zu behandeln.
Bei weiteren Fragen, die Sie auf diesen Seiten nicht beantwortet sehen, können Sie sich per E-Mail an
Bert Randerath
wenden.
Termine
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Mittwochs 13.30-15.00 und Donnerstags 10.15-11.45 im Hörsaal 301, Pohlighaus.
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Übungen:
nach Vereinbarung, im Pohlighaus; Betreuer: Zülfükar Genç.
Am Mittwoch, dem 26.05.2004, fällt die Vorlesung wg. des Universitätstages aus.
Literatur
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Juraj Hromkovic, Theoretische Informatik, B.G. Teubner Stuttgart, 2004
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Ingo Wegner, Theoretische Informatik - eine algorithmenorientierte Einführung, B.G. Teubner Stuttgart, 1999
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John E. Hopcroft, Rajeev Motwani, Jeffrey D. Ullman, Introduction to Automata Theory, Languages, and Computation, Addison-Wesley, 2001
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Uwe Schöning, Theoretische Informatik - kurz gefasst, Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg Berlin, 1999
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